Tollkirsche

Tollkirsche

Tollkirsche - Die Bedeutung und Sprache der Blumen

Die Pflanze der schönen Frau

Die Tollkirsche ist hochgiftig. Doch richtig eingesetzt kann die Tollkirsche auch gute Heilwirkung zeigen


Eigenschaften der Tollkirsche

Die Tollkirsche oder botanisch auch Atropa genannt, gehört zu den magischen Hexenpflanzen. In ihrer Blütezeit trägt sie hübsche violette Blüten aus denen dann eine schwarze Beere mit Stein direkt aus der Mitte erwächst. Die Tollkirsche ist hochgiftig und sollte auf keinen Fall verzehrt werden.

Bedeutung und Symbolik der Tollkirsche

Im Mittelalter wurde die schwarze Beere auch gerne das "Böse Auge" oder "Talisman des Teufels" genannt. Wahrscheinlich liegt dies nicht nur an ihrer giftigen Wirkung, sondern ihre Platzierung in einem fünfzackigen Blütenkelch. In der Tollkirsche sah man dienstbare Helfer von Hexen und Magiern. Als zusätzliche Augen sollte es mit der Tollkirsche möglich sein, weit über die Wirklichkeit hinweg zu sehen.

Es heißt, daß römische Frauen ein wenig Tollkirsche aßen, um große Pupillen zu bekommen. Dies sollte einfach nur der Schönheit und Verführung dienen. Doch schon allein der botanische Name "Atropa" deutet auf die eigentliche Wirkung dieser Pflanze hin. Atropa war eine der drei Schicksalsgöttinnen der Griechen. Jene, die mit der goldenen Schere den Schicksalsfaden durchschneiden würde, wurde als Namenspatin gewählt.

Auch in der Blumensprache hat diese Pflanze einen Platz erhalten: Mit einem überreichten Zweig drückt man seine Bewunderung für einen Menschen aus. Es heißt: "Ich finde Dich sehr anziehend und schön - weiß aber, daß Du sehr gefährlich bist".